TREFFEN SIE DIE KÜNSTLER

Kilcken Sie auf ein Bild

Jacaranda

JACARANDA

Einfache Designs, Ausserordentliche Resultate


In Kenia leben mehr als 3 Millionen Kinder mit der einen oder anderen Behinderung und weniger als 15% von ihnen haben Zugang zu einer Schul- bzw. Ausbildung.  Jacaranda ist eine der einzigen Institutionen, die sich der Ausbildung dieser Kinder widmet und ihnen Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnet. Absolventen der Schule finden in ihrer Werkstatt Arbeit und werden in den Grundsätzen der Metallarbeit und Perlenherstellung ausgebildet. Die primäre Geldquelle der Werkstatt sind  unkalkulierbare und nicht konstante Spenden. Die Zusammenarbeit mit Savannah Chic hat hier bedeutend zur Stabilisierung beigetragen, da Jacaranda nun Zugang zu nachhaltiger und planbarer Finanzierung hat.

Wir entwickeln simple Designs, die von den Kunsthandwerkern, von denen viele an besondere geistige und körperliche Behinderungen leiden, leicht umgesetzt werden können. So können Kunsthandwerker wie Mary Enjiri und Stephen Kabuya ein Gefühl des Selbstwerts entwickeln und langfristig unabhängig werden.

Stanley Mungai

STANLEY MUNGAI

Designer, Lehrer, Mentor und Entrepreneur


Stanley Mungai ist einer von vielen äusserst kreativen kenianischen Kunsthandwerkern. Er wuchs als Strassenkind auf und verdiente sich mit der Fertigung von kleinen Schmuckstücken für etablierte Kunsthandwerker einen Hungerlohn. Anfang der 90er Jahre hatte er das Glück, dass Alan Donovan, der weltbekannte Experte für afrikanische Perlen und Gründer der ersten panafrikanischen Kunstgalerie, African Heritage, auf ihn aufmerksam wurde

Alan bildete Stanley in Design und der Fertigung von Schmuck aus und ermutigte ihn zur Gründung seines eigenen Geschäfts. Vor einigen Jahren entschloss Stanley sich, sein Glück und Talent an andere weiterzugeben. Das Zimmermann-Viertel am Stadtrand von Nairobi ist bekannt für Kriminalität und hohe Jugendarbeitslosigkeit, und genau da richtete Stanley ein Patenschafts- und Ausbildungsprogramm für die Herstellung von Schmuck ein. Inzwischen beschäftigt er 4 ganztägige Mitarbeiter; einen davon, seit er ein Arbeitsprogramm mit Savannah Chic etablieren konnte.

Wilson Mwangi

WILSON MWANGI

Unglaublicher Handwerker - Bestellung nur per SMS


Wilson Mwangi ist ein aufstrebender Künstler von Nakuru im Westen Kenias. Mit Hör- und Sprachschwierigkeiten geboren wurde er nicht in das Schulsystem aufgenommen und tat sich schwer, Arbeit zu finden. Das brachte ihn aber glücklicherweise dazu, sein kreatives Talent zu erforschen und zu entdecken, dass er künstlerisch sehr begabt ist.  Als ich Wilson kennenlernte, war ich von der Qualität und Feinheit seiner Arbeit mit Messing und Holz begeistert. Ich war davon überzeugt, dass wir mit etwas Designanleitung einige wirklich einzigartige Schmuckstücke schaffen könnten und so arbeitet ich in den darauffolgenden Wochen mit Wilson an der Entwicklung einiger stilvollen Einzelstücke, die die Schönheit seiner Handwerkskunst betonen. Inzwischen stellt er seine Arbeiten und Bilder in Galerien und Museen in ganz Kenia aus.


„Ich freue mich sehr, (mit Savannah Chic) zusammenzuarbeiten. Selbst wir Künstler brauchen manchmal etwas Hilfe. Vorher hatte ich mit dem Verkauf meiner Ketten keinen Erfolg. Jetzt verkaufe ich an viele Läden und sogar einige Galerien in Nairobi.“ - Wilson Mwangi (mittles Notitzen und Zeichensprache)

Kennedy

KENNEDY

Vom Strassenkind zum Rollenbild


Ostafrika hat eine lange Geschichte der Herstellung von Perlen aus organischen Materialien wie Horn, Knochen, Samen und Muscheln. Letztere sind in Kenia inzwischen aus Umweltgründen verboten, aber Perlen aus Horn und Knochen werden weiterhin gefertigt.  Als Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie ist das Rohmaterial bei jedem örtlichen Metzger erhältlich. Die Perlen werden typischerweise in den Slumgebieten in Nairobi unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt. Wenn sie aber sorgfältig und präzise gefertigt sind, resultiert  das intensive Verfahren von Reinigung, Schnitzen und Polieren in den schönsten natürlichen Perlen mit einzigartiger Farbe und Beschaffenheit.

Durch unser Netzwerk von Kunsthandwerkern konnten wir eine Werkstatt ausfindig machen, die ehemalige Strassenkinder einstellt und unterweist. Einer der Auszubildenden, mit denen wir eng zusammenarbeiten, ist Kennedy Ochieng. Kennedy verliess mit 12 Jahren die Schule, lief von zu Hause weg und begann mit dem Klebstoffschnüffeln. Er schlief in Abfalltonnen, bis er auf Vincent traf, der in den Kibera-Slums diese Werkstatt einrichtete. Vincent bildete Kennedy und zwei weitere Jungen erfolgreich in der Herstellung von Perlen aus und sie sind nun nicht mehr versucht, zu ihrem ehemaligen Strassenleben und den Drogen zurückzukehren.


„Ich bin gerne hier (in der Werkstatt) mit meinen Freunden und stelle Perlen her und weiss, dass ich einen Wochenarbeitslohn verdiene. Wenn ich nichts zu tun habe, denke ich an die Vergangenheit zurück, aber wenn ich arbeite, blicke ich nach vorne.“ - Kennedy Ochieng

H.M.G.C

THE HAWKERS MARKET GIRLS CENTRE

Durch Bildung und Arbeitsgrundfertigkeiten Leben verändern


Der Anblick von jungen Mädchens, die auf Müllhalden auf ihrem örtlichen Obst- und Gemüsemarkt nach Nahrung suchten, veranlasste Shariffa Keshavjee dazu, etwas zu unternehmen. Sie eröffnete das Hawkers Market Girls Centre, HMGC, um wenigstens einigen dieser Mädchen, die hauptsächlich aus den Slums von Nairobi stammen, die Chance eines bessern Lebens zu geben. Im Zentrum erhalten 40 Mädchen pro Jahr eine Schulausbildung und Berufsbildung. Sie so auszubilden, dass sie ihre eigenen Einkommen erzielenden Projekte aufbauen können, ist ein integraler Bestandteil der Arbeit des Zentrums und wir unterstützen dies, indem wir die Mädchen mit dem Nähen von Geschenkbeuteln und Schmuckkordeln beauftragen. Es freut uns, dass die im Zentrum ausgebildeten Mädchen jetzt ihre Geschwister ausbilden und in bessere Lebensverhältnisse umgezogen sind.

Dorcas Beads

DORCAS BEADS

Von den Seiten in Vogue zu lebensverändernden Perlen


In einem auf viktorianische Zeiten zurückgehenden Verfahren stellt eine Vielzahl von Frauengruppen in Kenia und Uganda Perlen aus alten Hochglanzmagazinen und Postern her. Unsere Perlen stammen aus einer Gemeinschaft von über 100 Frauen aus dem Dorf Kithituni im Osten Nairobis. Viele dieser Frauen sind von HIV/AIDS betroffen und nicht in der Lage, regelmässiger Arbeit nachzukommen. Sie kommen zur Arbeit an den Perlen zusammen und besprechen dabei gleichzeitig den Umgang mit schwierigen Ereignissen, z. B. Familienkonflikten. Dies sowie das Einkommen, das sie aus dem Verkauf von Perlen erzielen, hat die Frauen sehr gestärkt und ihnen dazu verholfen, dass sie im Gegenzug etwas in ihre Gemeinschaft einbringen können.

Foto: Herstellung von Papierperlen: Für die Herstellung einzigartiger, wasserabweisender Perlen werden aus alten Heften und Magazinen winzige dreieckige Stückchen Papier herausgeschnitten, um eine Nadel gerollt und dann lackiert. Die glänzende und wasserabweisende Oberfläche entsteht durch mindestens 3-maliges Lackieren der Perlen. 

Shanga

SHANGA

Eine herzerwärmende Geschichte


2007 stellte Saskia Rechsteiner einige Halsketten für einen Weihnachtsmarkt in Arusha her. Seitdem bildete sie 31 hörbehinderte und sprachgestörte Frauen aus, die aus verschiedenen Stoffen Halsketten fertigen. In ihrer Werkstatt werden  zur Herstellung von Perlen für Schmuck auf auch Glasflaschen aufgearbeitet. Alles Einkommen aus der Werkstatt wird für Löhne, wöchentlichen Zeichensprachenunterricht und die Beschäftigung weiterer behinderter Menschen verwendet - die Warteliste der Arbeitssuchenden ist schier endlos.


„Freundlichkeit ist eine Sprache, die Blinde sehen und Taube hören können.“

Bombolulu

BOMBOLULU 

Das Goldkind des Fair-Trades


Bombolulu wurde 1969 in Mombasa, Kenia, gegründet, um Opfern der Kinderlähmung Chancen zu gewähren. Das Zentrum  bietet inzwischen 130 körperlich behinderten Männern und Frauen Ausbildung und Beschäftigung in der Schmuckfertigung, Schneiderei, Holzschnitzerei und Lederarbeit an. Der Erfolg Bombolulus zeigt sich in der hochwertigen Qualität der von den Kunsthandwerkern gefertigten Erzeugnisse sowie in darin, dass das Zentrum in 18 Länder in der ganzen Welt exportiert und sich einen internationalen Ruf für Nachhaltigkeit und professionelles Management erwerben konnte.

Vicky Chignall

VICKY CHIGNALL

Traditionelle Fertigkeiten erhalten


Die in Kenia ansässige Vicky Chignall leitet ein Team ausgebildeter örtlicher Samburu und Maasai-Kunsthandwerker. Dank ihrer engen Verbindung zum Mara Wildreservat, wo sie lange Jahre lebte, entwirft sie zeitgenössische Stücke, die lokale Materialien mit den traditionellen Fertigungskünsten von Kenias Nomadenstämmen verbinden.